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Rocker-Prozess unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

Am Kölner Landgericht beginnen innerhalb weniger Tage zwei große Prozesse gegen mutmaßliche Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels. Die Staatsanwaltschaft hat eine ganze Reihe von Vorwürfen vorgelegt.

Köln (dpa/lnw) - Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen beginnt heute ein Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels am Kölner Landgericht. Ihnen wird unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung und der profimäßige Anbau von Cannabis vorgeworfen. Der Strafkammer steht viel Arbeit bevor: Es gibt acht Angeklagte und bislang 49 Verhandlungstage bis Mitte Oktober. Der Prozess ist zugleich eine Art Vorgeschmack auf einen zweiten großen Rocker-Prozess, der in der kommenden Woche beginnen soll - bei diesem geht es um versuchten Mord.

Für beide Verfahren fährt das Landgericht die Sicherheitsvorkehrungen hoch. Im gesamten Gebäude und für alle Prozesstage wurde ein sogenanntes Kutten-Verbot verhängt. Bekleidung, die die Zugehörigkeit zu einem Motorradclub demonstriert, ist demnach untersagt.

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