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Trotz steigender Masern-Fallzahlen kein Impfzwang in NRW

Der neue nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht derzeit keine rechtliche Handhabe für verpflichtende Impfungen. Bislang wäre eine Impfpflicht in Deutschland wohl nur im Seuchenfall möglich, sagte Laumann der "Rheinischen Post" (Montag).

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der neue nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht derzeit keine rechtliche Handhabe für verpflichtende Impfungen. Bislang wäre eine Impfpflicht in Deutschland wohl nur im Seuchenfall möglich, sagte Laumann der "Rheinischen Post" (Montag). In den vergangenen Monaten sind die Fallzahlen von Masernerkrankungen in NRW stetig gestiegen. Das Landesamt für Gesundheit hatte kürzlich für das laufende Jahr schon fast 500 Masernfälle vermeldet. Angesichts dessen könne er den Ruf nach einer Impfpflicht nachvollziehen, sagte Laumann. Es stelle sich aber die Frage, ob dies mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. "Wir müssen vor allem auf Aufklärung setzen."

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