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Weihnachten Das Weihnachtsbaum-ABC

Ob klein, groß, buschig, schmal oder duftend - wer einen Weihnachtsbaum kauft, möchte natürlich noch lange etwas davon haben. Worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche die beliebteste Weihnachtstanne ist, haben wir für Sie zusammengestellt.


Die Lieblings-Weihnachtsbäume 
Im letzten Jahr wurden in Deutschland knapp 29,3 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Davon waren 80 Prozent der Weihnachtsbäume die Nordmanntanne. Aber es gibt noch mehr Nadelbäume, die zur Weihnachtszeit die Wohnzimmer füllen - mit ihren Vor- und Nachteilen.

Nordmanntanne
Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen. Sie wächst gleichmäßig, besitzt weiche, glänzend-grüne Nadeln und hält besonders lange. Einziger Nachteil ist, dass die Nordmanntanne nicht besonders stark duftet. Der Preis bei der Nordmanntanne liegt bei 18 bis 23 Euro pro laufender Meter.

Blaufichte 
Die Blaufichte ist der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen. Aufgrund ihrer starken Äste ist sie besonders für schweren Weihnachtsschmuck und Kerzen geeignet. Die Nadeln der Blaufichte schimmern blau und sind sehr spitz, haben aber einen würzigen Waldduft. Die Blaufichte hat eine mittlere Haltbarkeit und liegt bei 11 bis 14 Euro pro laufender Meter.

Rotfichte 
Die Fichte, wegen ihrer kupferbraunen Rinde auch Rottanne genannt, ist der preiswerteste Weihnachtsbaum. Sie weist eine geringe Haltbarkeit auf, da sie in warmen Räumen bereits nach wenigen Tagen anfängt zu nadeln. Der Preis liegt bei 6 bis 9 Euro pro laufender Meter.

Pflege des Weihnachtsbaumes 
Vor dem Kauf: Eine frische Tanne hat noch glänzende Nadeln und ist an der Schnittstelle nicht ausgetrocknet.
Nach dem Kauf: Wer den Weihnachtsbaum nach dem Kauf noch nicht aufstellen oder schmücken möchte, sollte die Tanne an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einem kühlen Raum lagern. Außerdem ist es am besten, den Baum im Netz zu lassen und in einen Eimer mit Wasser zu stellen.
Vor dem Schmücken den Baum einen Tag vorher aufstellen, das Netz entfernen und den Stamm ein wenig anschneiden. So können die Äste wieder in die richtige Position gebracht werden. Der Weihnachtsbaum sollte jeden Tag gegossen werden. Damit die Tanne nicht sofort anfängt zu nadeln, sollte der Baum möglichst weit weg von der Heizung stehen.

Geschichte des Weihnachtsbaumes 
Die Entwicklung des Weihnachtsbaumes setzt sich aus verschiedenen Bräuchen zusammen. Lorbeeren- und Tannenzweige wurden bereits bei den Römern zum Jahreswechsel an die Türen gehängt, um sich gegen Krankheiten oder bösen Geistern zu schützen. Der erste erwähnte Christbaum stammt aus dem Jahr 1419. Die Freiburger Bäckerschaft schmückte einen Baum mit Naschzeug, Früchten und Nüssen , der von Kindern an Neujahr geplündert wurde. Erst 1539 soll es auf einem öffentlichen Platz in Riga einen geschmückten Weihnachtsbaum gegeben haben. Eine Gedenktafel erinnert noch heute daran. Ab den 19. Jahrhundert wurde der Weihnachtsbaum als Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Die Auswanderer des 18. Jahrhunderts nahmen die Weihnachtsbaumtradition mit nach Amerika. Von dort aus verbreitete sich die Tradition in die ganze Welt.

Nach Weihnachten
Wer in seinem Garten noch ein leeres Fleckchen hat, sollte seinen Weihnachtsbaum dort einpflanzen und für das nächste Jahr aufbewahren.
Für diejenigen, die in der Stadt leben, bietet die AWB einen kostenlosen Abholservice an. Ab dem 4. Januar können die Bäume neben die Mülltonne gestellt werden. Tannen mit einer Höhe von maximal 2 Meter müssen zerkleinert werden.



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