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Ernährung Fastenzeit auf Kölsch

Hier finden sie das Kölsche Grundgesetz einmal anders interpretiert. Ernährungstipps und Hilfen, um das Fasten zu halten.


§1 Et es wie et es -
Selbstbetrug bringt nichts
 
Stören Sie die überflüssigen Kilos wirklich? Dann muss etwas passieren!
Bitte schreiben Sie ein Woche lang auf was Sie essen und trinken und vergessen Sie nichts!

 

§2 Et kütt wie et kütt-
Kommen Sie in Bewegung
 
Mit Bewegung allein nehmen Sie nicht ab - doch es hilft, damit Sie nicht noch mehr zunehmen.
Wenn man nichts für seinen Körper tut, kommen Jahr für Jahr Kilo um Kilo dazu!
Nutzen Sie jede freie Zeit aus, um sich zu bewegen, ob beim Walken, Yoga oder Radfahren.
Freie Zeit ist kostbar - zu kostbar, um diese mit anstrengenden, zeitraubenden und uneffektiven Trainingseinheiten zu verbringen. Probieren Sie aus was Ihnen gefällt - Hauptsache Sie bewegen sich!

§3 Et hät noch immer jot jejange-
Gelassenheit ist Trumpf
 
Beim Gewicht reduzieren ist es wichtig, nicht so streng mit sich selbst zu sein und gute Kompromisse zu finden.
Mit kölscher Gelassenheit entscheiden Sie, welche Lebensmittel Sie in Ihren Speiseplan aufnehmen und wie man kleine Sünden wieder ausbalanciert.


§4 Wat fott es, es fott-
Weg mit den schlechten Ernährungsgewohnheiten
 
Eigentlich wissen Sie ganz genau welche Lebensmittel Ihnen nicht gut tun und warum Sie immer wieder darauf zurückgreifen.
Wie zum Beispiel das Essen aus Frust oder Langeweile. Das Essen im Stehen oder das ständige Naschen zwischendurch oder der tägliche Griff zu Fertigprodukten!
Besser: Regelmäßig und bewusst essen, selbst kochen mit frischen Zutaten und sich Zeit zu nehmen für die leckeren Mahlzeiten.
Wer sich das eigene Essen etwas wert sein lässt bringt automatisch mehr Genuss in das eigene Leben.

§5 Et bliev nix wie et wor-
Abnehmen bedeutet Veränderung
Wer nichts an seinem Leben verändert, ändert auch nichts an seinem Körper! Und am besten klappt das in kleinen Schritten:
Gewöhnen Sie sich zum Beispiel einen kleinen Spaziergang nach dem Abendessen an, gehen Sie in der Mittagspause eine Runde um den Block. Suchen Sie sich selbst Zusatzwege wie die Treppe statt Fahrstuhl/ eine Haltestelle früher aussteigen und und und... Denn wo Muskeln aufgebaut werden, da verschwindet Fett. Ihre schlechten Gewohnheiten haben Sie dahin gebracht. Verändern Sie Ihr Leben, dann verändert sich auch Ihr Körper.

§6 Kenne mer nit, bruche mer nit,fott domet-
Fallen Sie nicht auf Abnehm-Irrtümer herein
Man sollte beim Abnehmen nicht jeden gut gemeinten Ratschlag annehmen. Tappen Sie nicht durch den Diätendschungel! Der Jojo-Effekt wartet dann nur auf Sie!
Ein guter Tipp: Beginne keine Diät die Du nicht ein Leben lang durchhalten könntest. Nur eine gesunde Ernährungsumstellung führt Sie dauerhaft zu Ihrem Wohlfühlgewicht.

§7 Wat wellst de mache?
Akzeptieren Sie das was Sie nicht ändern können
 
Jeder Jeck ist anders - auch bezüglich des Körperbaus. Lernen Sie das an Ihrer Figur zu lieben, was Sie eh nicht beeinflussen können.
Wer seine figürlichen Stärken und Schwächen akzeptiert kann entspannter mit dem eigenen Körper umgehen. HEITERE GELASSENHEIT - das sind die beiden Zauberwörter für einen ausgeglichenen Umgang mit sich selbst. Zufrieden zu sein mit dem was man hat, ist oftmals der Schlüssel zu mehr Freude und Gelassenheit.
Die Hauptsach es, et Hätz is Joot!


§8 Maach et joot, äver nit zo off-
Maßhalten ist das Geheimnis des Abnehmens
 
Das ist der Kölsche Geheimtipp!
Die Dosis macht das Gift - auch beim Essen. Essen darf man alles, aber bitte nur in einem gesunden Maß.
Ab und zu sind Mettbrötchen und Flönz auch in Ordnung, aber nicht zu oft, denn irgendwo müssen wir ansetzen mit der Reduzierung, zumindest dann, wenn ein paar Kilos runter
sollen.


§9 Wat soll dä Quatsch-
Bleiben Sie kritisch!
 
Pillen, Pülverchen, Light-Produkte, Crash-Diäten und Abnehmdrinks bringen uns auf der Erfolgsleiter nicht weiter.
Unser Körper ist ein Wunderwerk und viel zu komplex, um sich durch angebliche Zaubermittel dauerhaft beeinflussen zu lassen.


§10 Drink doch ene mit
Wer abnehmen will muss viel trinken
 
Allerdings das Richtige:
Mehr Wasser, weniger Alkohol, weniger Limonaden und Fruchtsäfte.
Ja, ja, so ein Kölsch das passt eigentlich immer, aber gerade alkoholische Getränke sind flüssige Kalorienbomben und stoppen sofort die Fettverbrennung.
Besser sind viel Wasser und Tee - gegen Giftstoffe im Körper, gegen Falten und für eine gute Verdauung.


§11 Do laachste Dich kapott-
Humor beflügelt
Mit Humor geht vieles leichter im Leben, dass kann man sich auf jeden Fall von der kölschen Lebensart abgucken. Wer über sich selbst und über seine eigenen kleinen Macken lachen kann, wird lockerer. Was uns wirklich schön macht ist Humor, Liebenswürdigkeit und Lebensfreude.
Wer von innen heraus strahlt wirkt anziehend - und das gilt nicht nur für Kölner!

 

© Ernährungsberaterin Renate Petersen


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