Montag, 23.10.2017
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Parteitag Weitestgehend störungsfreier Ablauf

Am Samstagmorgen ist der AfD-Parteitag im Maritim gestartet. Rund um den Veranstaltungsort in der Innenstadt waren Hunderte Demonstranten aufgezogen, die mit Sprechchören, Transparenten, Pfiffen und Blockaden gegen die rechtspopulistischen Politiker protestierten.


Das Motto des Parteitags lautet zwar "Wir kämpfen für Deutschland", aber die AfD ist aktuell tief gespalten, auch im Maritim ist die Spannung hoch. Es geht um die Frage, welche Richtung die AfD künftig einschlagen will.

Parteichefin Frauke Petry würde die AfD gerne mehr in die Mitte, also hin zum bürgerlichen Lager, holen. Ihre parteiinternen Gegner um Gauland und Meuthen möchten das aber eher verhindern und rechtspopulistisch bleiben.

Am Rande der zahlreichen Kundgebungen und Gegendemos kam es am Samstagmittag zu einzelnen Zwischenfällen. Die Zwischenbilanz der Kölner Polizei fällt aber dennoch eher positiv aus.

Zwei Polizisten seien am Rande einzelner Demos verletzt worden, ansonsten kam es zu mehreren Sachbeschädigungen und zu fünf Ingewahrsamnahmen.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei NRW Arnold Plickert lobte im Interview mit Radio Köln das Einsatzkonzept der Kölner Polizei. Die Kölner Polizei habe mit ihrem Konzept für einen weitestgehend störungsfreien Ablauf gesorgt.

Die Gewerkschaft der Polizei in NRW spricht von rund 1.000 gewaltbereiten Linksextremen, darunter etwa 400-600 Autonome, diese verließen Köln laut GdP aber in den Abendstunden.

Die kurzzeitigen Sperrungen entlang des Aufzugweges wurden nach dem Ende der Demonstrationen aufgehoben, die Sperrung des Rheinufertunnels und der Deutzer Brücke bleibt aber weiterhin bestehen.

Auch die Kölner Polizei zog sich anschließend immer weiter zurück, mehrere tausend Beamte, darunter Spezialeinheiten und Wasserwerfer, waren seit dem frühen Samstagmorgen rund um den Parteitag der rechtspopulistischen Partei AfD im Einsatz.

(Meldung vom 22.04.2017/NB)

 

 


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