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10.06.2017 Einfach gut: Junge Aktiensparer

Obwohl Sparguthaben durch die anhaltende Niedrigzinsphase nur noch eine Minirendite einbringen, tun sich die meisten Deutschen nach wie vor schwer mit Aktien. Aber es tut sich etwas. Gerade jüngere Menschen greifen heute stärker zur Aktie.


Manchmal braucht es Generationen um eine Veränderung zu bringen. So vielleicht auch beim Sparen und Anlegen. Während ältere Menschen mit der Börse so ihre Schwierigkeiten haben, steigt bei den jüngeren Sparern die Zahl der Aktienbesitzer weiter. Junge Kunden stehen Aktien oft aufgeschlossen gegenüber und haben einen langen Anlagehorizont für ihr Investment. Mögliche Rückschläge können daher im Zeitablauf wieder aufgeholt werden. Manche der jungen Wertpapierkunden konnten zudem bereits erste gute Erfahrungen in der Geldanlage mit Börsenplanspielen machen. Wäre es also in Anbetracht des heutigen niedrigen Zinsniveaus nicht sinnvoll, vermehrt in Aktienfonds mit längerfristigem Anlagehorizont zu investieren, um von der Wertentwicklung von Unternehmen zu profitieren und dadurch ein bisschen Gewinn zu machen? Fragen wir unseren Finanzexperten Maximilian Blusch:
"Ja wäre es! Deutsche Anleger investieren allerdings noch viel zu selten in Aktien und konnten daher von der positiven Entwicklung am Aktienmarkt bisher nicht so stark profitieren. Hier sollte auch bei uns in Deutschland ein Umdenken hin zur Aktie als wichtigem Bestandteil eines vorausschauenden Vermögensaufbaus stattfinden. Dazu ist es wichtig den Vorteil regelmäßiger Sparraten in langfristig angelegte Ansparpläne in Aktienfonds zu erkennen. Durch einen festen monatlichen Sparbetrag kauft man bei niedrigen Kursen, also wenn die Fonds relativ günstiger sind, automatisch mehr Anteile, und bei hohen Kursen, also wenn die Fonds relativ teuer sind, weniger Anteile. Damit wird der Durchschnittspreis gesenkt. Durch regelmäßiges Sparen läßt sich zudem die Sorge vermindern, den falschen Einstiegszeitpunkt zu wählen. Darüber hinaus lassen sich auch Kursrückgänge besser verkraften, da ja bei niedrigen Kursen weiter zugekauft wird. Dabei gibt es eine große Auswahl von Anlagemöglichkeiten, zum Beispiel in Aktienfonds, die eine Investition in nationale, internationale Märkte oder Branchen zuläßt."


Noch ein Beispiel: Nach Berechnungen des Deutschen Aktieninstituts kann ein Sparer, der in der Vergangenheit 30 Jahre lang monatlich einen Betrag von 50 Euro in Aktien investiert hatte, im Durchschnitt eine Zusatzrente von 870 Euro im Monat erzielen, die dann 20 Jahre lang ausgezahlt wird. Das ist eine Rendite von 9,6 Prozent im Jahr!Denken sie aber dran: Man kann diese Entwicklung nicht automatisch auch für die Zukunft annehmen!

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.sparkasse-koelnbonn.de/privatkunden/sparen_anlegen/sparen_anlegen_empfang/anlegen/index.php

https://www.sparkasse-koelnbonn.de/privatkunden/wertpapiere_boerseninfos/etf/details/index.php
 

 

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