Donnerstag, 14.12.2017
10:52 Uhr


Archiv

Operndesaster Bühnen widersprechen Verzögerungsmeldungen

Droht auf der Opernbaustelle neuer Ärger? Laut einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers habe man dort das Prinzip "erst planen, dann bauen" fallen lassen, um Zeit zu sparen. Die Bühnen Köln widersprechen dem jetzt in einer Mitteilung.


Um Zeit und Kosten zu sparen, seien einige Baumaßnahmen vorgezogen worden, heißt es in dem Artikel. Das sei überaus riskant. Die Bühnen Köln sagen: Das Prinzip "erst planen, dann bauen" gilt immer noch. Es würden lediglich Rückbauarbeiten vorgezogen, keine tatsächlichen Neubauarbeiten. Außerdem seinen in der Planung nur Ausschreibungen vorgezogen worden. Dadurch erhoffen sich die Bühnen einen Zeitgewinn von bis zu 10 Monaten.

Der anvisierte Termin Ende 2022 gilt immer noch. Die Kosten für die Sanierung der Bühnen werden aktuell auf bis zu 570 Millionen Euro geschätzt. (11.08.2017, RDÜ)


Anzeige
Zur Startseite