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Auf Teufel komm raus: Electronic Arts bleibt bei Mikro-Transaktions-Strategie

Offenbar will Electronic Arts trotz der heftigen Kritik am Lootbox-System in "Star Wars Battlefront 2" an seiner grundsätzlichen Strategie für Mikro-Transaktionen festhalten: So führt EA-Finanzvorstand Blake Jorgensen an, man habe das "Mikro-Transaktions-Modell" vorher "schlicht und ergreifend nicht ausreichend getestet". Obwohl sein Arbeitgeber infolge des Debakels rund drei Milliarden Dollar an Börsenwert eingebüßt hat, bezeichnet er die Diskussion als "großartige Lern-Erfahrung".

Außerdem besteht der "Chief Financial Officer" darauf, dass man den Fans immer zuhöre und man sich erst Sorgen machen müsse, wenn es keine Fehler mehr gäbe, aus denen man lernen könnte. Darüber hinaus hätte man die Ingame-Käufe entfernt, weil sie "einigen Spielern" das Gefühl vermittelt hätten, es handele sich dabei um eine "Pay to Win"-Mechanik. Darum wolle man sich künftig um eine bessere Balance bemühen. Weiterhin gibt Jorgensen zu bedenken, dass es Spieler gäbe, die viel Zeit und wenig Geld hätten - doch bei anderen verhalte es sich eben genau umgekehrt.

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Als Jorgensen auf die Schließung von Visceral Games und deren eingestelltes "Star Wars"-Adventure angesprochen wird, erwidert er, dass es sich dabei vor allem um ein "lineares Spiel" gehandelt habe. Weil die aber nicht mehr so beliebt wären wie vor fünf bis zehn Jahren, hätte Visceral versucht, die Ausrichtung des Projekts zu ändern - was mit einer vergleichsweise kleinen Mannschaft von 80 Entwicklern nicht gelungen wäre. Jorgensen zufolge handele es sich deshalb um eine in erster Linie "ökonomische Entscheidung".

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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