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Facebook: Wer lügt, fliegt raus

Seitenbetreiber, die Falschmeldungen verbreiten, dürfen künftig nicht mehr auf Facebook werben

Wie das soziale Netzwerk Facebook mitteilte, dürfen Seitenbetreiber, die "wiederholt angezweifelte Inhalte teilen", künftig keine Werbeanzeigen mehr schalten. Schon seit vergangenem Jahr ist es Seitenbetreibern nicht möglich, Einzelbeiträge zu bewerben, die von "unabhängigen Faktenprüfern" bereits als zweifelhaft markiert wurden. Nun geht Facebook noch einen Schritt weiter.

Die beiden Produktmanager Lyons und Shukla schreiben in dem Betrag, man möchte den Nutzern "verlässlichere Informationen" bieten. Die Maßnahme würde daher die Verbreitung von Falschmeldungen weiter reduzieren, weil die Seiten dadurch wirtschaftlichen Schaden erlitten. Für die entgangenen Werbeeinnahmen behält sich Facebook allerdings eine Hintertür auf: Demnach können die geschassten Seitenbetreiber wieder Werbeanzeigen schalten, wenn eine weitere Verbreitung der fragwürdigen Inhalte ausbleibt.

Aufgrund von online verbreiteten Falschmeldungen während des US-Wahlkampfs steht vor allem Facebook massiv in der Kritik. Es heißt, das soziale Netzwerk unternehme nicht genug gegen "Fake News". Seit Anfang des Jahres durchforsten unabhängige Faktenprüfer eines Recherche-Büros die Plattform nach Falschmeldungen.

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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