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Datenschutz und Dating bei Facebook

Mark Zuckerberg stellt auf der F8 neue Datenschutz-Tools und Dating-Funktionen vor

Jeder soll merken, dass bei Facebook ein neuer Wind weht. Der Datenskandal um Cambridge Analytica hat dem Unternehmen massiv geschadet, wenn auch (noch) nicht finanziell. Auf der Facebook-Entwicklerkonferenz F8 zeigte sich Mark Zuckerberg daher einmal mehr von seiner demütigen Seite: "Wir müssen uns unserer Verantwortung noch stärker bewusst werden und sichergehen, dass unsere Tools nur für Gutes genutzt werden." Da die F8 schließlich eine Entwicklerkonferenz ist, hatte Zuckerberg allerdings die nicht leichte Aufgabe, sowohl die Öffentlichkeit zu besänftigen als auch die rund 5.000 anwesenden Entwickler bei der Stange zu halten. Und die sind nicht unbedingt begeistert, dass sie nun weniger Nutzerdaten von Facebook erhalten.

In seiner Rede entschuldigte sich Zuckerberg also zunächst wie gewohnt mehrere Male, bevor er unter anderem neue Datenschutz-Tools ankündigte. So sollen Nutzer etwa mit einem Clear-History-Button Informationen über den Besuch externer Seiten löschen können. Den Entwicklern versprach Zuckerberg gute Zusammenarbeit. Konsequenzen hätten nur die schwarzen Schafe zu befürchten.

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Bis Ende des Jahres sollen außerdem weitere 20.000 Kontrolleure ihren Dienst aufnehmen, um etwa fingierte Accounts löschen. Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer Neuerungen, etwa bei WhatsApp, Instagram sowie dem hauseigenen Messenger. Für eine Überraschung sorgte allerdings der Vorstoß Facebooks in das Dating-Business. Hunderte Millionen Singles sollen bald direkt über Facebook potenzielle Partner finden können: "Wir machen das für echte, langfristige Beziehungen, nicht nur zum Anbaggern."

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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