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OVG Münster Kein Anspruch auf islamischen Religionsunterricht

Der Koordinationsrat der Muslime mit Sitz in Köln bedauert die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster zum islamischen Religionsunterricht an NRW-Schulen.


Das Gericht habe es versäumt, Signale in Richtung der religionsverfassungsrechtlichen Einbindung der Muslime zu senden, heißt es in einer Mitteilung. Die Verantwortung liege jetzt wieder bei der Politik und den islamischen Religionsgemeinschaften.

Das OVG hat entschieden, dass der Zentralrat der Muslime und der Islamrat keinen Anspruch auf eine allgemeine Einführung islamischen Religionsunterrichts an NRW-Schulen haben. Sie seien keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes, hieß es zur Begründung.

(Meldung vom 14.11.2017/AL)


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