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Shopping Streit um verkaufsoffene Sonntage geht weiter

Im Streit um verkaufsoffene Sonntage in Köln kritisiert der Stadtmarketingverein jetzt die Gewerkschaft ver.di. Ver.di droht mit Klage, sollte die Politik die geplanten zehn Sonntage genehmigen.


Vor allem der verkaufsoffene dritte Advent ist der Gewerkschaft ein Dorn im Auge. Das sieht das Stadtmarketing anders. Die Weihnachtsmärkte seien von der Gesetzgebung für eine Sonntagsöffnung vorgesehen, so das Stadtmarketing. Es fordert die Politik auf, kommenden Montag die verkaufsoffenen Sonntage zu genehmigen.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, musste eine Entscheidung der Ratsfraktionen am Montagabend vertagt werden. Ausgerechnet der Wirtschauftsausschuss sei nicht in die Beratungen mit eingebunden gewesen.

In der Ratsvorlage stehen fünf bis zehn verkaufsoffene Sonntage in der City, Deutz und weiteren Veedeln. Ver.di will nur fünf davon akzeptieren. Ursprünglich hatten die Einzelhandelsverbände 25 verkaufsoffene Sonntage für 2018 in Köln beantragt.

(Meldung vom 13.03.18/GL)


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