Donnerstag, 21.06.2018
10:13 Uhr


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Stadt Blindgänger in Porz entschärft

Es war ein langer Abend für die Ordnungs- und Rettunskräfte der Stadt Köln sowie einige Hilfsorganisationen. In Gremberghoven wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger am Bahnhofplatz wurde am Dienstagabend entschärft.


+++ 22.50 Uhr: Das war es! Das Kölner Ordnungsamt meldet, dass die Fliegerbombe erfolgreich und ohne Probleme entschärft werden konnte. Alle Straßensperrungen, die Sperrungen auf dem Schienen- und Luftverkehr werden jetzt aufgehoben. Alle Anwohner können zurück in ihre Häuser und Wohnungen.

+++ 22.32 Uhr: Da ist die Freigabe, es kann losgehen! Vom Kölner Ordnungsamt heißt es, dass die Unschädlichmachung jetzt 15 bis 20 Minuten dauern könne. Luft anhalten.

+++ 22.30 Uhr: Warten auf das "Go" vom Kölner Ortnungsamt. Dann machen sich die Fachmänner vom Kampfmittelbeseitungsdienst aus Düsseldorf ans Werk. Das kann dann einige Minuten dauern.

+++ 22.22 Uhr: In wenigen Minuten könnte es losgehen, so die erste zeitliche Planung der Experten. Verzögerungen sind je nach Zustand der Fliegerbombe aber immer möglich und schon öfter vorgekommen.

+++ 22.15 Uhr: Während der Entschärfung wird auch der Bahn- und Zugverkehr gestoppt. Davon betroffen der Fern- und Güterverkehr sowie die S-Bahn-Linie 12.

+++ 22.11 Uhr: Ein paar Zahlen für die Statistiker. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst ist mit 65 Kräften im Einsatz, das DRK mit 42, die Polizei mit 17 und die Feuerwehr mit acht Einsatzkräften.

+++ 22.10 Uhr: Nicht immer verläuft die Evakuierung reibungslos. Eine Person musste mit akuten Gesundheitsproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, heißt es von der Stadt.

+++ 22.08 Uhr: Die Prozedere ist wie immer gleich. Erst wenn der Kampfmittelbeseitungsdienst den Blindgänger unschädlich gemacht und keine Gefahr mehr besteht, dann können alle Anwohner zurück.  Wenige Zeit später werden dann auch alle Sperrungen aufgehoben.

+++ 22.05 Uhr: In der Anlaufstelle halten sich laut Mitteilung der Stadt Köln derzeit rund 120 Anwohnerinnen und Anwohner auf. Sie werden mit warmer Verpflegung und mit Getränken versorgt.

+++ 22.00 Uhr: Vom Kölner Ordnungsamt heißt es, dass man gut in der Zeit liege. Man brauche noch etwas Zeit für die Sicherung des Flugraums  und für die Deutsche Bahn. Aktuell wird die Freigabe um 22.30 Uhr angepeilt.

+++ 21.45 Uhr: Bis auf wenige sind jetzt alle aus ihren Häusern raus. Einige weigern sich noch, ihre Wohnungen zu verlassen.

+++ 21.30 Uhr: Aktuell laufen die Vorbereitungsmaßnahmen für die Entschärfung. Von der Stadt Köln heißt es, dass der zweite Klingelgang laufe. Erst wenn sichergestellt ist, dass keiner mehr in den Häusern und Wohnungen ist, dann erst beginnen die Experten mit ihrer eigentlichen Arbeit.

Radius und Anlaufstelle

Evakuiert werden muss in einem Radius von 300 Metern rund um die Fundstelle. Etwa 1.500 Menschen sind betroffen. Die Anlaufstelle wurde in der Mensa der Gesamtschule Streesemannstraße 36 eingerichtet.

Es handelt sich um eine Fünf-Zentner-Bombe englischer Bauart. Der Ordnungsdienst der Stadt ist vor Ort und sichert die Fundstelle.

(Meldung vom 13.03.18/PR)

 


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