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Ride of Silence Gedenkfahrt erinnert an Rad-Unfallopfer

Hunderte Radfahrer fuhren am Mittwochabend gemeinsam durch Köln. Zum vierten Mal gab es den Ride of Silence, eine Gedenkfahrt für im Straßenverkehr ums Leben gekommene Radfahrer.


Allein im vergangenen Monat gab es nach den aktuellen Kölner Polizeizahlen über 100 Unfälle zwischen Radfahren und Autofahrern. Darunter auch wieder zwei mit tödlichem Ausgang.

Start der Gedenkfahrt war am Mittwoch um 19 Uhr auf dem Ottoplatz vor dem Bahnhof Deutz.

Vom Ottoplatz aus fuhren die Radfahrer die Unfallstellen der vergangenen Jahre ab. Zuerst ging es über den Auenweg, wo im April 2015 eine 19-jährige Radfahrerin bei einem illegalen Autorennen starb.

Danach war an der Boltensternstraße ein weißes Geisterrad für eine 56-jährige Frau aufgestellt, die vor drei Wochen von einem LKW überrollt und getötet wurde.

Die nächsten Stationen waren die Subbelrather- und Aachener Straße und der Gottesweg. Organisiert wird der Ride of Silence vom ADFC Köln.

(Meldung vom 16.05.18/RO)


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