Mittwoch, 15.08.2018
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Stadtwerke-Führung Parteien weisen ver.di-Kritik zurück

CDU, FDP und Grüne in Köln wehren sich gegen Kritik der Gewerkschaft ver.di zur Neubesetzung des Aufsichtsratsvorsitzes bei den Stadtwerken.


ver.di hatte am Mittwoch den Mehrheitsbeschluss, Oberbürgermeisterin Reker zur neuen Aufsichtsratschefin zu machen, scharf verurteilt und kritisiert, dass die bisherige Praxis bei der Besetzung von Aufsichtsratsposten über Bord geworfen werde. Die Beschäftigten der Stadtwerke dürften nicht zum Spielball politischer Auseinandersetzungen werden, hieß es.

CDU, FDP und Grüne weisen die Vorwürfe von ver.di zurück. Gerade die Mehrheitsentscheidung des Rates sorge für Transparenz bei der Besetzung des wichtigen Amtes und sei jedem parteipolitischem Deal vorzuziehen. Zudem sei Reker als Oberbürgermeisterin wie keine andere Person legitimiert für den Posten.

Zuspruch bekommt ver.di nur vom Deutschen Gewerkschaftsbund, auch wenn die Person von Reker vom DGB nicht in Frage gestellt wird.

(Meldung vom 13.06.2018/GL)


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