Es ging gut weiter bei der Kajuja!

Die Gruppe "Loss mer fiere" war die positivste Überraschung des Abends. Zwar klingen zwei Titel ihrer Instrumentierung nach so ähnlich wie von Brings, aber es gelingt den fünf Musikern, auch ohne Vorbilder gut abzurocken. Frontsänger Markus Bätzgen klingt nun erwachsen, und Keyboarder Björn Fischer überzeugt mit kerniger Stimme. Höhepunkt war ihre Ballade auf Köln - eindringlich und cool.
Und die "Paraplüs" sind wieder da! Nur Keyboarder
Albert Schaal ist von der Originalband übriggeblieben, doch
das schadet nichts: der alte Paraplüs-Song "Endlich bes
De widder do" hat nie grooviger geklungen.
Mit ihren gestreiften Hosen und ihren weißen Hemden sehen die
vier Musiker ein bisschen aus wie eine Kölsche Boyband.
Glatter vierstimmiger Gesang und Ansätze von Choreographie
deuten auch in diese Richtung. Ihr Lied "Bella Colonia"
klingt nach einem Hit!
Edno Bommel (Olfa Bürger), der frühere Telefonschreck
auf sächsisch von Radio Köln, erlebt nun seine zweite
Session im Kölner Karneval. Und er droht: "Ich bin der
Fußpilz in Eurer Stadt - Ihr werdet mich nun nicht mehr
los!" Doch er erzählt auch, wie schwer es ist, als Sachse
in Köln zu landen - man habe ihm zur E-Mail-Adresse
ätsch@kommstjagarnichtausKölle geraten. Sehr
professionell und komisch!








