Karneval

Es ging gut weiter bei der Kajuja!

Die Paraplüs sind wieder da!
© Klaus Michels, EXPRESS für radiokoeln.de

Die Gruppe "Loss mer fiere" war die positivste Überraschung des Abends. Zwar klingen zwei Titel ihrer Instrumentierung nach so ähnlich wie von Brings, aber es gelingt den fünf Musikern, auch ohne Vorbilder gut abzurocken. Frontsänger Markus Bätzgen klingt nun erwachsen, und Keyboarder Björn Fischer überzeugt mit kerniger Stimme. Höhepunkt war ihre Ballade auf Köln - eindringlich und cool.

Und die "Paraplüs" sind wieder da! Nur Keyboarder Albert Schaal ist von der Originalband übriggeblieben, doch das schadet nichts: der alte Paraplüs-Song "Endlich bes De widder do" hat nie grooviger geklungen.
Mit ihren gestreiften Hosen und ihren weißen Hemden sehen die vier Musiker ein bisschen aus wie eine Kölsche Boyband. Glatter vierstimmiger Gesang und Ansätze von Choreographie deuten auch in diese Richtung. Ihr Lied "Bella Colonia" klingt nach einem Hit!

Edno Bommel (Olfa Bürger), der frühere Telefonschreck auf sächsisch von Radio Köln, erlebt nun seine zweite Session im Kölner Karneval. Und er droht: "Ich bin der Fußpilz in Eurer Stadt - Ihr werdet mich nun nicht mehr los!" Doch er erzählt auch, wie schwer es ist, als Sachse in Köln zu landen - man habe ihm zur E-Mail-Adresse ätsch@kommstjagarnichtausKölle geraten. Sehr professionell und komisch!



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