Feuerwehr, Bundeswehr und THW üben für den Ernstfall

(GDM|Symbolbild) Explosionen und ein brennendes Flugzeug: Viel Rauch und viel Blaulicht waren am Samstag auf dem Rollfeld des Flughafens zu sehen.

© Radio Köln / Frank Waltel

Es war eine Katastrophenschutzübung von Feuerwehr, Bundeswehr und THW. Simuliert wurde der Zusammenstoß eines Passagierflugzeugs mit einem Terminalgebäude auf dem Rollfeld. Schauspielende haben Dutzende Verletzte gespielt, Rauchbomben simulierten den Brand im Flugzeug. Ziel der Übung sei es, die Abläufe und die Koordination der unterschiedlichen Einsatzkräfte zu üben sagte Ulrich Laschet von der Kölner Berufsfeuerwehr:

„Wir reden natürlich hier von einem Szenario, das auch für eine Kölner Feuerwehr nicht alltäglich ist. Also erstens ist das Ereignis schon etwas, wo wir einen großen Kräfteeinsatz haben und das zweite ist, wir arbeiten mit einer anderen Institution, mit einer Werkfeuerwehr zusammen. Hier müssen wir einfach zwischendurch gucken: haben wir noch die gleiche Sprache, das gleiche Material, die gleichen Informationswege? Sodass wir wirklich in einem realen Einsatzfall gut kooperieren und die Einsatzlage beherrschen können.“

Die Kölner Feuerwehr übte gleichzeitig auch die Versorgung und den Transport von massenhaft angefallenen Verletzten. Insgesamt waren rund 350 Menschen an der gesetzlich vorgeschriebenen Übung beteiligt.

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