
Steigender Bedarf nach medizinischer Hilfe auf der Straße
Gerade Menschen, die auf der Straße leben, brauchen medizinsche Hilfe - dafür sorgt seit 30 Jahren der Medizinische Dienst der Stadt. Er hat jetzt seinen Bericht fürs letzte Jahr vorgelegt. Das Team hat fast 1.700 Patientinnen und Patienten behandelt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 15:28
Die Anzahl der Behandlungskontakte ist um rund 20 Prozent gestiegen. Der älteste Patient war 92 Jahre, der Jüngste 17. Vor allem wegen Infektionserkrankungen der Atemwege oder auch Herz-Kreislauf-Krankheiten, chronischen Atemwegserkrankungen oder Stoffwechselkrankheiten kommen die Menschen. Die Sprechstunden finden in Behandlungsräumen der Wohnungslosen- und Drogenhilfe statt. Um die medizinische Versorgung wohnungs- und obdachloser Frauen zu verbessern, gibt es mittlerweile auch Sprechstunden im Café Victoria der Drogenhilfe Köln als auch im Café Auszeit vom Sozialdienst Katholischer Frauen.