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Roggendorf Ärger mit Jugendlichen

Weil es immer wieder Ärger um eine Jugendwohngruppe in Roggendorf gibt, bittet die Stadt Köln jetzt in einem Schreiben um Verständnis. Sie fordert die Nachbarn auf, geduldig mit dem Team und den Jugendlichen umzugehen.


Die Erfahrung zeige, dass sich die Zustände mit der Zeit verbessern würden. Vergangene Woche hatte es Gespräche zwischen der Stadt und den Nachbarn gegeben. Die Jugendwohngruppe beherbergt männliche Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die zum Teil Gewalt oder Missbrauch erlebt haben.

Manche sind aus ihrem Elternhaus geflüchtet oder aus Jugendeinrichtungen rausgeflogen. Zur Zeit leben vier Jugendliche in der Wohngruppe. Die Polizei bestätigte auf Radio Köln-Anfrage, dass es in den vergangenen Wochen immer wieder Einsätze dort gegeben hat, unter anderem wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und häuslicher Gewalt.

Die Stadt hat schon erste Maßnahmen ergriffen, zum Beispiel wurde das Personal aufgestockt.

 

(Meldung vom 14.09.2018/GL)


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