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Sparkasse KölnBonn

27.10.2018 Taschengeld & Co.

Erinnert Ihr euch noch dran wie es damals war, das erste Mal Taschengeld zu bekommen? War schon ein tolles Gefühl das erste eigene Geld zu haben. Aber Taschengeld ist auch wichtig und hilft dabei, den Umgang mit dem Geld zu lernen.


Klar: Ihr als Eltern entscheidet, ob und in welcher Höhe Ihr Taschengeld zahlt. Jugendämter geben Hilfe. Kinder unter 6 Jahren sollten bis 1,50 Euro pro Wochen bekommen, zehnjährige ca. 15-17 Euro im Monat. Bei 18jährigen sind dann bis zu 75 Euro im Monat drin. Wichtig ist: Der Betrag sollte fest vereinbart sein. Häufiges Nachschießen ist ebenso schlecht wie eine Kürzung zur Strafe. Taschengeld ist nur zur freien Verfügung sinnvoll. Also: Kontrolliert die Ausgaben nicht und haltet Euch mit Kommentaren zurück. Aber helft Euren Kids beim Umgang mit Geld und erklärt ihnen Kostenfallen wie Handyklingeltöne oder versteckte Abos. Beim Handy helfen zum Beispiel günstige Prepaid-Tarife dabei, uferlose Kosten zu verhindern. Übrigens gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Zahlung von Taschengeld. Gesetzlich geregelt ist nur, dass Kinder zwischen 7 und 18 Jahren nur das kaufen dürfen, was sie mit Ihrem Taschengeld finanzieren dürfen. Also keine teuren Handys zum Beispiel. Kinder unter 7 Jahren sind ganz raus. Aber zum Taschengeld gehört natürlich nicht nur das direkte Ausgeben, sondern auch das Sparen. Finanzexperte Maximilian Blusch:

"Ein eigenes Sparbuch hilft Euren Kindern Geld anzusammeln um sich später Wünsche zu erfüllen, und zeigt ihnen, dass der Verzicht auf die vielen kleinen Wünsche die Erfüllung größerer erst möglich macht. Ab etwa 13 bis 14 Jahren könnt Ihr auch über ein eigenes Girokonto für die Kids nachdenken. Geldinstitute brauchen dafür die Zustimmung beider Elternteile. Genauso wie Erwachsene können Jugendliche mit ihrer Girokarte und der Geheimzahl Geld am Automaten abheben, im Geschäft bezahlen oder online Geld überweisen. Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, wie meine Tochter es damals ziemlich cool fand, sich ganz allein am Automaten Geld ziehen zu können. Und per App auf dem Handy können die Kids immer den Überblick über das Konto behalten. Ganz wichtig: natürlich können Eure Kinder das Konto nicht überziehen. Und einen Dispo-Kredit gibt es natürlich auch nicht".

Sparkassen und Banken füren diese Konten meist kostenlos, bis Ausbildung oder Studium durch sind.

 

Weitere Informationen gibt es hier:

http://www.geldundhaushalt.de/infothek/einmaleins-des-budgets/taschengeld-einsetzen.html

https://www.geldundhaushalt.de/online-planer/finanzchecker.html

 

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