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Klüngel-Affäre Börschel legt Ratsmandat nieder

Martin Börschel wird ab März nächsten Jahres wohl nicht mehr dem Rat der Stadt Köln angehören. Das berichtet die Kölnische Rundschau und beruft sich auf SPD-Kreise.


SPD-Fraktionschef Joisten hatte dies am Mittwochabend in der Fraktionssitzung mitgeteilt.

Die SPD teilte auf Radio Köln-Anfrage lediglich mit: Man habe in der gestrigen Sitzung einen "Fahrplan zur Auflösung des Doppelmandates" besprochen. Den Termin wollte man zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen.

Börschel war nach der sogenannten "Stadtwerke-Affäre in Verruf geraten". Er hatte verkündet sich aus der Politik zurückziehen zu wollen, um hauptamtlicher Geschäftsführer der Stadtwerke Köln zu werden. Der Plan scheiterte am Veto von Oberbürgermeisterin Reker, der geplatzte Deal schlug bundesweit Wellen.

Börschel sitzt außerdem noch im Landtag, ein Doppelmandat ist in der Kölner SPD aber nur dem Fraktionsvorsitzenden gestattet.

(Meldung vom 06.12.18/PW)


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