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Funktionsweise des Kölner Pegels (K.P.)

Wie funktioniert die Messung des Rheinwasserstands am Kölner Pegel?


http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/774991/service

Ein Schwimmkörper im Pegelturm am Rheinufer überträgt permanent den aktuellen Wasserstand des Rheins auf die am Turm angebrachte Pegeluhr und gleichzeitig auf eine elektronische Datenaufzeichnung.

Über einen Anrufbeantworter kann unter der Rufnummer 0221-19429 jederzeit der Wasserstand abgerufen werden. Der Anrufbeantworter nennt auch einige vorangegangene Wasserstände, so dass sich daraus der Anstieg oder das Fallen des Wasserstandes ablesen lässt.

Nullpunkt des Pegels 

Der Nullpunkt des Kölner Pegels liegt bei 34,98 m über dem Meeresspiegel (Normalnull / NN). Ein Pegelstand von "Null" bedeutet nicht, dass der Rhein kein Wasser mehr führt. Der Pegel wurde so definiert, dass beim Pegelstand "Null" in einer Fahrrinne von mindestens 150 Meter Breite noch mindestens ein Meter Wassertiefe gewährleistet ist.

Diese Festlegung gilt seit dem 01. November 1979. Vorher lag die Nullmarke des Kölner Pegels einen Meter höher. Das heißt, dass bei einem Hochwasser (nach heutigem Pegel) von beispielsweise neun Meter der Pegel vor 1979 nur acht Meter anzeigte.

Die Pegelanpassung von 1979 wurde vorgenommen, um negative Wasserstände, also Wasserstände unter der Nullmarke zu vermeiden. So entspricht zum Beispiel der heutige Pegelstand von plus 80cm damals einem Wasserstand von minus 20cm.

 

Quelle: www.steb-koeln.de/hochwasser.html


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0.66 m K.P.

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