Programm

Im Gespräch Fernsehmoderatorin Erika Berger

Wenn Erika Berger in der Sendung "Eine Chance für die Liebe" zu sehen war, sah es so aus, als hätte sie einen Knoten in den Beinen. Am Samstag war sie im Gespräch mit Anja Wildschütz.


http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/782159/programm

Heute kann man sie nicht mehr so oft und einfach anrufen, wie das noch Ende der 80er ging, als die erste Sex-Ratgeberin des deutschen Fernsehens dienstagsabends über die Bildschirme flimmerte und besorgte Anrufe entgegen genommen hat. Erika Berger war am Samstag bei Radio Köln - und keine Sorge: Es ging auch um andere Themen.

"Sie gehört zu den Menschen, von denen sich ein Bild fest ins kollektive Fernsehgedächtnis eingebrannt hat".
Wenn Erika Berger dienstagsabends von 1987 bis '91 bei RTL in der Sendung "Eine Chance für die Liebe" zu sehen war, sah es so aus, als wenn sie einen Knoten in den Beinen hätte.

Die gebürtige Münchnerin hat nach dem Abi als Verkäuferin für den schrillen Modeschöpfer Rudolph Mooshammer gearbeitet. Zum Journalismus ist sie erst mit Mitte 30 gekommen. Hat als Polizeireporterin gearbeitet, über Gerichtsverhandlungen und über Klatsch und Tratsch bei der BILD-Zeitung geschrieben und hat dort volontiert. Dann auch für die "Neue Revue" geschrieben.

Bei der BILD hat sie sich dann auf Frauenthemen spezialisiert und wegen ihres Talents erotische Fragestellungen unverklemmt zu transportieren, ist sie bald als deutsche Ghostwriterin für die amerikanische Sexualtherapeutin Ruth Westheimer entdeckt worden.

Ein Ratgeber, eine Auftragsarbeit für einen Taschenbuchverlag, hat die Verantwortlichen bei RTL auf sie aufmerksam gemacht. Mit Mitte 40 hat sie dann ihre eigene Fernsehshow bekommen - "Eine Chance für die Liebe". Am Samstag war sie von 14 bis 15 Uhr bei Radio Köln im Gespräch mit Anja Wildschütz.






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